[>>]

Studienkram

Mittwoch, 26. November 2008

...

Nachdem ich dann also endlich die gewünschten 100% bei Kohlenhydraten, Eiweiß und Fett hatte, kann man die Daten anschließend in Word noch formatieren. Klar, ein wenig Form soll das haben, aber irgendwie hat mir meine Unsicherheit gerade nen Streich gespielt - und überhaupt, mit total leeren Magen, die Leerzeilen zwischen den einzelnen Speise zu verändern - Folter!

Ich ess jetzt was, bin zufrieden mit der Formatierung der Leerzeilen (ist ja auch nicht sooo wichtig und nicht die viele Zeit wert) und weiß, dass ich mein bestes beim Erstellen der Pläne gegeben hat. Mehr geht eh nicht. Punkt.

Sum Sum

Habe jetzt fast diesen Wochenplan fertig, neben mir ist eine Packung Butterkekse und kaum ist einer verputzt, landet schon der nächste in meinen Mund. Bin ich wirklich richtig in der Ökotrophologie??? Meine derzeitigen Essgewohnheiten sagen definitiv was anderes...

Sonntag, 23. November 2008

Mein Studium

Heute: Die Freude rund ums Planen

Neben dieser Facharbeit in "Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften" müssen wir auch einen kompletten Wochenplan mit diesen Programm erstellen. Die eigentliche Arbeit besteht meiner Meinung hauptsächlich darin, realistische Mengen anzugeben, sich verzehrbare Speisen auszudenken und die "Nährstoff-Lieblinge" des Programms zu kennen. Bspw. ist Folsäure normalerweise hauptsächlich in frischen Obst und Gemüse vorhanden. (Den Folsäure Wert hochzukriegen ist mit das schwerste Anm. der Redaktion.)
Tja, laut dem Teil ist die aber auch in Hefe drin - und jetzt ratet mal, wieso ausgerechnet eine selbstgemachte Pizza mit vieeel Hefe ihren Weg in meinen Plan fand?

ebis

Ich habe jetzt 4 von 7 Tagen fertig, die Werte sind bisher ganz gut so, und Ziel ist es, Energie, Wasser, Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße auf genau 100% hochzukriegen - der Rest darf 100 oder mehr sein...

Ach so, worauf ich hinaus wollte - wisst ihr eigentlich, wie fies es ist, sich irgendwelche leckeren Mahlzeiten auszudenken, wenn man nichts anständiges zu fressen im Haus hat? Ich bin echt am überlegen, ob ich mal auf einen Sprung zum "Edelcurry" vorbei soll - der hat die leckersten Pommes der Stadt, die sind nämlich aus frischen Kartoffeln und dementsprechend groß. Keine kleinen, wätscheligen, faden Dinger wie man sie bei den Schnell-Fress-Riesen bekommt.

Durchsage Ende!

Donnerstag, 20. November 2008

Mein Studium

Heute: Planung, Kontrolle, Flexibilität und Lektionen, die man das nächste Mal lieber berücksichtigen sollte!

Habe heute um 7:40 das Haus verlassen und bin vor einer knappen Stunde heimgekommen.. Ja, das war Uni bedingt und diese bescheurte Facharbeit zum Thema "Ernährung eines Schwerarbeiters" + Zubereitung (und Ablichtung) dreier Tagespläne artet immer mehr in eine große Schlampe voll Arbeit aus. Schuld sind wir alle gleichermaßen, haben wir doch R. einfach die Tagespläne (mit einen PC Programm) erstellen lassen und heute ein paar Speisen davon zubereitet.

Das Problem an der ganzen Sache? Die waren nicht optimiert! Wir hätten vielleicht vorher einmal einen Blick darauf werfen sollen, anstatt einkaufen zu gehen und so unser Uni-gesponsertes Budget von 40€ fast komplett zu verhauen - wie das möglich ist? Tja, R. hatte keine Angaben beim Rindfleisch für eins der Gerichte, und so wurde dann, während ich Eier (hihi) im Supermarkt suchte, für verfickte 10€ 600g Kalbsfleisch gekauft - Bio Kalbsfleisch wohlgemerkt - gebraucht wurden 150g wie ich dann später auf R. seinen Monitor las - aber wenigstens zart war das Fleisch, dass muss ich zugeben!

So sollte es aussehen

Krisensitzung


Ich zweifel ja schon ein wenig an R. seiner Auffasungsgabe. Er hat schon einige Zeit in die 3 Tagespläne reingesteckt, aber ihm ist nie aufgefallen, dass anstelle eines großen, kräftigen Mann, er das ganze für ein 15 jähriges Mädchen berechnet! Dabei hat er im gleichen Fenster den Regler von "leichte Arbeit" auf "schwere Arbeit" gedreht. *Augendreh*
So liegt also unser Eiweißwert bei 150% und die Kohlenhydrate bei knapp 70%. Da uns das aber eben erst aufgefallen ist, nachdem wir nun schon ein paar Mahlzeiten (wohlgemerkt vor allen ein paar der warmen..) zubereitet haben, müssen wir nun diese Speisen so lassen wie sie sind und versuchen, mit den restlichen Speisen die Werte entsprechend zu normalisieren...

Wie sich auch vorhin bei der Krisensitzung ziemlich deutlich gezeigt hat, sind Denis und ich die Köpfe der Truppe.
F. kann halt ganz gut kochen, aber nur Denis und ich können uns wirklich behaupten und unsere Ideen einbringen. Es liegt also nun hauptsächlich an uns, diesen hinkenden, hässlichen Krüppel zu einer fabelhaften Fee von Facharbeit zu machen. Das wird definitiv nicht einfach, wird scheiß viel Zeit in Anspruch nehmen, aber ich möchte verfickt nochmal in keinen Fach mit einer beschissenen 4,0 bestehen - ich kann verfickt nochmal mehr und das werde ich nun beweisen!

PS: Kochen nervt. Einkaufen nervt. Mit inkompetenten Idioten (wie ich selber einer bin) arbeiten nervt. Dieses PC-Programm nervt. Ich nerve. Nacht!

Mittwoch, 12. November 2008

Koller

Woo hoo hoo - in 80 Minuten drei (!), ganze drei (!) Aufgaben vom Chemie Praktikumsskript gelöst - bleiben also nur 11 übrig!

Zwar erinnere ich mich jetzt so nach und nach, dass wir ja bereits in der 2ten Chemievorlesung das hatten, aber irgendwie habe ich jetzt das dumpfe Gefühl, dass ich das diesmal viel besser kapiert habe, da ich es mir selber beigebracht habe!

Anm. der Redaktion: Klare Fragestellungen würden das Leben der Studierenden erleichtern und vernünftige Satzformulierungen umso mehr, aber hey, wir haben ja echt nichts anderes zu tun! Boah, ich sollte da gar nicht viel drüber nachdenken, sondern einfach weitermachen...

Ergänzung: Wieso sind die ersten Aufgaben sooo viel schwerer als der Rest??? Wenn ich sowas konzipieren würde, dann....

Dienstag, 11. November 2008

Alles im Lot

Bin zwar fertig, aber auch noch nicht fertig mit meinen Tagespensum an Arbeit und trotzdem, ich habe gemerkt, wenn ich in der Biblio sitze, dann fängt man von ganz alleine mit dem Arbeiten an. Danach war ich dann noch einkaufen und so ist es ja dann auch schon "Nacht. Eben ungefähr anderthalb Stunden hallofoniert. Erst mit dem Cowboy (der heute in einer hetero Sauna war), dann mit dem lieben Vater (der sich gefreut haben dürfte, dass der, wie nannten sich mich doch, Halodri, sich gemeldet hat) und noch mit Denis.

Ich habe nämlich ein Praxisbuch für Anatomie gefunden, was uns, glaube ich, in Biologie eine große Hilfe sein kann, da weder das Skript, noch die Vorlesungen so der Hammer sind (und Bio in meinen Augen das Stoff- und lern Intensivste Fach ist). Dank Biblio spart man sich das Geld und wenn Denis möchte, wartet morgen das letzte Exemplar auf ihn! Lernen/Leben macht Spaß!

Montag, 10. November 2008

Mein Wochenende

oder: Wie man immer wieder betont, dass man nicht über die Uni reden möchte und es am Ende doch wieder tut

Wir haben den Zeitplan für unsere Orientierungseinheit erstellt - wohl das härteste Stückchen Arbeit - und uns auch inhaltlich auf unsere Aufgaben vorbereitet. Dazu gehören so Dinge wie das man es Kennenlernübung nennt anstatt von Spiel, da Spiel mit Albernheiten verbunden wird. Aber auch, dass wir den Studis dazu raten sollen, sich ihr eigenes Bild zu machen, anstatt aus dem Nähkästschen zu plaudern.

Naja, abends wurde dann gesoffen. Ich blieb dann eher bei meinem Wein mit Cola (irgend so einen netten Begriff mit "Muschi" hatte einer der Teilnehmerinnen das genannt) und beide Nächte gingen auch bis 2 Uhr nachts - und am nächsten morgen gab's um 9:30 musste man fertig zum Arbeiten sein. (Über dementpsrechende Motivationsschwierigkeiten brauchen wir uns also gar nicht zu unterhalten.)

Am Samstagabend blieben wir dann nach dem Futtern auch sogar recht lange sitzen - außer die Kettenraucherin, welche die ganze Zeit mit ihrer Kumpanin vor der Tür saß - aber es wurde wirklich nur über die Uni, die Profs und manche Kommilitonen geredet/ im letzten Fall eher gelästert.

Irgendwann war selbst mir das zu viel, da ich die wenigsten überhaupt auch nur mit dem Namen kenne und ich finde, dass es durchaus spannendere Themen gibt. Als dann der letzte Teil des Abends eingeleitet wurde - die Kettenraucherin und ihre Kumpanin hatten wir trotz der beeindruckenden Tanz/Sprung-Einlage zu Scooter in ihren Zimmer hinter uns gelassen - versuchte ich auf die persönlichere Ebene zu kommen. Also fragte ich in die Runde, wie denn ihr erstes Mal gewesen sei. Nach und nach folgten auch Antworten, aber so richtig öffnen wollten sich die Menschen nicht. Das war halt so meine Art zu versuchen, dass Gespräch so hinzukriegen: "Und ach übrigens, ich steh auf Schwänze." Wie ihr seht, hat das nicht geklappt - genauso wie all die Sauereien, die ich mir mit Denis ausgemalt hatte.

Im großen und ganzen bin ich einfach nur froh, wieder zu Hause zu sein, da dieses Voltzendorf ja wirklich sooo was von abgeschnitten ist - genau das, was ich zur Zeit überhaupt nicht möchte!!!

Schlachtplan

In einen Semester kann man 30 Creditpoints erwerben. 1 Creditpoint steht für 30 (!) Zeitstunden Arbeit, womit wir also bei 900 Stunden Arbeit wären. Da ich anscheinend zu den langsameren Lernern gehöre, ist das somit noch mehr Zeit und irgendwie frage ich mich, wann ich diesen Berg an Arbeit bewältigen soll, wenn ich auch noch ab und zu Spaß haben möchte. (Zudem ich wirklich richtig große schwierige Schwierigkeiten habe, hier zu Hause zu arbeiten..) Fühl mich gerade einfach nur überfordert und anstatt das ich das Wochenende für die Uni nutze, kommt auch noch Besuch von der Prärie..

Ich weiß ja nicht, ob zu den 900 Stunden die Vorlesungen dazu gehören. Aber da ich bei den meisten eh nichts lerne, sondern erst wenn ich mich damit in Ruhe auseinander setze, werde ich von nun an die Zeit wohl am besten mit den Unterlagen in der Bibliothek verbringen. Zwar bekommen wir in BWL kein Skript, aber ich werd mir die Unterlagen von Denis geben lassen und dafür den morgigen Vormittag in der Bibliothek verbringen. Anschließend folgt Psychologie - das Fach, mit dem ich wohl die meisten Schwierigkeiten habe. Saß eben bestimmt 2 Stunden an einem Lerntagebuch und habe versucht, zum Thema "Physische Attraktivität" den Faschismus der Schönheit, eine von Mansons Ideen, einzubauen - und hat bisher eher mäßig geklappt. Scheiße bin ich gerade angefressen!!!!! Ich brauche jetzt erst mal ein paar Erfolgserlebnisse!!!!! Ich glaube, ich lese jetzt ein wenig "der kleine Prinz" und vielleicht noch ein wenig in diesen fetten Soziologie Wälzer.

Donnerstag, 6. November 2008

Zeitraub

Morgen beginnt das Wochenende, wo unsere Seminargruppe nach "Voltzendorf" - in die Pampa - fährt, um die Orientierungseinheit für die nächsten Erstsemester vorzubereiten. Hab keine Lust, mein Zeitplan ist jetzt auch so schon voll genug, da ich endlich beschlossen habe, dass es aller höchste Eisenbahn ist, den Arsch hochzukriegen und meine Unterlagen für die Klausuren vorzubereiten. Aber irgendwie habe ich die leise Vorahnung, dass wie so oft, aus Unlust ziemlich viel Spaß wird - insbesondere da Denis mit von der Partie ist...

Dienstag, 28. Oktober 2008

Mein Studium

Heute: Der Gerhard Schröder Komplex

Heute mal wieder ne Vorlesung gehabt, unter anderen auch das "überaus spannende" Kommunikation, Psychologie, Soziologie. Zur Zeit beschäftigen wir uns mit der Kommunikation und schauen dazu schnöde Schaubilder von einem "Empfänger - Sender" Modell an und werden anschließend gefragt, warum dieses Schaubild denn nicht vollständig sei. (Es ist quasi so wie mit dem was ihr augenblicklich lest, ihr könnt nie 100% wissen weshalb ich dies niederschreibe, was ich euch damit sagen möchte oder was ich gerade so denke. Solche Faktoren waren bei diesen ach so tollen Schaubild nicht berücksichtigt - da dies aber auch für eine amerikanische Telefongesellschaft entwickelt wurde, ist das ja auch gar nicht weiter schlimm)

Der heutige Schwerpunkt lag dann auf dem ersten Eindruck. Unter anderen wurde dann viele dieser Bilder, wie das der alten Dame und der jungen in einen Bild, gezeigt.

"Je nachdem was wir bisher in unseren Leben erlebt haben, so sehen wir die Welt."

Oh, welch besondere Erkenntnis ich heute erwarb - ganz ehrlich: Ich verlasse den Raum mit genau den gleichen Gedanken wie vorher! Bzw., das ist nichts neues für mich! Mannoman! Und abgesehen davon ist mir das dann doch alles zu schwammig, zu ungenaue Aussagen und manchmal beschleicht mich der Eindruck, dass wir es eher mit Pseudo-Wissenschaften zu tun haben als mit irgendwas ansatzweise akademischen! Da wir allerdings zehn dieser bescheuerten Lerntagebücher schreiben müssen, bleibt mir nichts anderes übrig, als mir irgendwas höchst inspiriert/kreatives aus den Fingern zu saugen. (Und anstatt bspw. jetzt eins zu schreiben, nutze ich die Zeit hier zum lästern..)

Am Ende ging es dann um die egonzentrische Sichtweise, welche Babys in den ersten Lebensjahren vorweisen. (Sie halten die Hand hoch, verstecken sich dahinter und glauben, da sie die Welt nicht mehr sehen, sieht die Welt sie auch nicht.) Passenderweise hat der Prof. ein viel besseres Exempel einer egozentrischen Sichtweise, ganz unbewusst, zum besten gegeben.

Wir sollten nämlich einen Fragebogen zum Thema "erster Eindruck" über ihn ausfüllen und irgendwie fand ich es ja schon klasse, wie es ein so langweiliger Zeitgenosse schafft, die Aufmerksamkeit der Gruppe auf seine Person und kaum vorhandenen Interessen zu ziehen. Ich kann's zwar nicht wortgenau wiedergeben, aber der Strauß soll mal über den Stoiber folgendes gesagt haben: "Der säuft nicht, der frisst nicht, der fickt nicht"...

Wie ich auf den Titel des Eintrags gekommen bin fragt ihr euch? Auch wenn nicht, wie auf unseren Zetteln stehend, irgendwann ein Outing ins Spiel kam - etwas Brisantes kam dann doch zu Tage: Der gute Mann sei nämlich bereits 60! Ich hatte ihn, mit Absicht fünf Jahre älter, auf 49 geschätzt. Aber das ich so daneben lag fand ich dann doch heftig. Seit langen fand ich etwas an seinen Äußeren seltsam und offenbar war ich dem Gekicher der Mädels hinter mir nicht der Einzige, dem auf einmal auffiel, dass das die Haare ein wenig zu schwarz erscheinen...