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Mein Wochenende

oder: Wie man immer wieder betont, dass man nicht über die Uni reden möchte und es am Ende doch wieder tut

Wir haben den Zeitplan für unsere Orientierungseinheit erstellt - wohl das härteste Stückchen Arbeit - und uns auch inhaltlich auf unsere Aufgaben vorbereitet. Dazu gehören so Dinge wie das man es Kennenlernübung nennt anstatt von Spiel, da Spiel mit Albernheiten verbunden wird. Aber auch, dass wir den Studis dazu raten sollen, sich ihr eigenes Bild zu machen, anstatt aus dem Nähkästschen zu plaudern.

Naja, abends wurde dann gesoffen. Ich blieb dann eher bei meinem Wein mit Cola (irgend so einen netten Begriff mit "Muschi" hatte einer der Teilnehmerinnen das genannt) und beide Nächte gingen auch bis 2 Uhr nachts - und am nächsten morgen gab's um 9:30 musste man fertig zum Arbeiten sein. (Über dementpsrechende Motivationsschwierigkeiten brauchen wir uns also gar nicht zu unterhalten.)

Am Samstagabend blieben wir dann nach dem Futtern auch sogar recht lange sitzen - außer die Kettenraucherin, welche die ganze Zeit mit ihrer Kumpanin vor der Tür saß - aber es wurde wirklich nur über die Uni, die Profs und manche Kommilitonen geredet/ im letzten Fall eher gelästert.

Irgendwann war selbst mir das zu viel, da ich die wenigsten überhaupt auch nur mit dem Namen kenne und ich finde, dass es durchaus spannendere Themen gibt. Als dann der letzte Teil des Abends eingeleitet wurde - die Kettenraucherin und ihre Kumpanin hatten wir trotz der beeindruckenden Tanz/Sprung-Einlage zu Scooter in ihren Zimmer hinter uns gelassen - versuchte ich auf die persönlichere Ebene zu kommen. Also fragte ich in die Runde, wie denn ihr erstes Mal gewesen sei. Nach und nach folgten auch Antworten, aber so richtig öffnen wollten sich die Menschen nicht. Das war halt so meine Art zu versuchen, dass Gespräch so hinzukriegen: "Und ach übrigens, ich steh auf Schwänze." Wie ihr seht, hat das nicht geklappt - genauso wie all die Sauereien, die ich mir mit Denis ausgemalt hatte.

Im großen und ganzen bin ich einfach nur froh, wieder zu Hause zu sein, da dieses Voltzendorf ja wirklich sooo was von abgeschnitten ist - genau das, was ich zur Zeit überhaupt nicht möchte!!!

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