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Mittwoch, 24. September 2008

F*** TV

Seit ich hier in HH lebe, habe ich kein Fernsehen. Also, es steht zwar schon ein Fernseher im Zimmer, aber ich habe beschlossen, bloß DVD zu schauen und meinen Reciever im Karton zu lassen. Okay, vielleicht sollte ich wirklich öfter auf Tagesthemen.de vorbeischauen, aber bspw. in dieser Woche ist soviel los, dass ich gar nicht so recht Lust dazu habe, mich mit dem zu beschäftigen, was in der Welt so los ist. Ergibt sich vielleicht bald mal. Auf jeden Fall besuche ich gleich etwas, was es schon gab, bevor es diesen verblödenen Kasten namens TV gab - und freue mich total darauf!

Abendplanung

PS: In der Staatsoper führen sie bald die Zauberflöte auf - (nein, diese Art von Zauberflöte findet man definitiv nicht in der Wunderbar) - werd's mir mal am besten im Terminkalender anstreichen..
Samuel B. - 24. Sep, 22:09

darum beneide ich dich!

Sein oder Nichtsein; das ist hier die Frage:
Obs edler im Gemüt, die Pfeil und Schleudern
Des wütenden Geschicks erdulden oder,
Sich waffnend gegen eine See von Plagen,
Durch Widerstand sie enden? Sterben - schlafen -
Nichts weiter! Und zu wissen, daß ein Schlaf
Das Herzweh und die tausend Stöße endet,
Die unsers Fleisches Erbteil, 's ist ein Ziel,
Aufs innigste zu wünschen. Sterben - schlafen -
Schlafen! Vielleicht auch träumen! Ja, da liegts:
Was in dem Schlaf für Träume kommen mögen,
Wenn wir die irdische Verstrickung lösten,
Das zwingt uns stillzustehn. Das ist die Rücksicht,
Die Elend läßt zu hohen Jahren kommen.
Denn wer ertrüg der Zeiten Spott und Geißel,
Des Mächtigen Druck, des Stolzen Mißhandlungen,
Verschmähter Liebe Pein, des Rechtes Aufschub,
Den Übermut der Ämter und die Schmach,
Die Unwert schweigendem Verdienst erweist,
Wenn er sich selbst in Ruhstand setzen könnte
Mit einer Nadel bloß? Wer trüge Lasten
Und stöhnt' und schwitzte unter Lebensmüh?
Nur daß die Furcht vor etwas nach dem Tod,
Das unentdeckte Land, von des Bezirk
Kein Wandrer wiederkehrt, den Willen irrt,
Daß wir die Übel, die wir haben, lieber
Ertragen als zu unbekannten fliehn.
So macht Bewußtsein Feige aus uns allen;
Der angebornen Farbe der Entschließung
Wird des Gedankens Blässe angekränkelt;
Und Unternehmen, hochgezielt und wertvoll,
Durch diese Rücksicht aus der Bahn gelenkt,
Verlieren so der Handlung Namen. - Still!
Die reizende Ophelia! - Nymphe, schließ
In dein Gebet all meine Sünden ein!